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Fachaustausch Sozialarbeit an Schulen in Nordhessen

Am Donnerstag, den 22. November 2018 fand in der Reinhardwaldschule in Fuldatal der erste Fachaustausch der Sozialarbeit an Schulen Nordhessen statt. Eingeladen waren die Fachkräfte aller kommunalen und freien Träger der Schulsozialarbeit aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Landkreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis, Werra-Meißner-Kreis, Landkreis Hersfeld-Rotenburg sowie der Städte Kassel und Fulda.

Nach dem Begrüßungskaffee konnte man sich an Stellwänden eine Übersicht verschaffen, wie Schulsozialarbeit in den einzelnen Landkreisen organisiert ist.

Heike Niemeyer, Leiterin der Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit und Kooperation mit der Jugendhilfe aus Dortmund, eröffnete den Tag mit einem Vortrag zum Thema "Als Verantwortungsgemeinschaft Schulsozialarbeit gestalten - der Dortmunder Weg". Für Frau Niemeyer sind die Kinderrechte die Grundlage für eine gelingende Schulsozialarbeit. Ebenso bedeutend sei eine wertschätzende Haltung als Fundament der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe. Erstmalig wird in Dortmund der Weg geebnet, dass SchulsozialarbeiterInnen und LehrerInnen sich schon während der Ausbildung begegnen (Move Qualifikation) um von Anfang an gegenseitiges Verständnis zu entwickeln.

Nach der Mittagspause wurden vier Workshops angeboten:
a.) Schulsozialarbeit an Grundschulen
     Moderation: Kai Siebert, Fachdienstleiter Jugendförderung und Schulsozialarbeit, WMK

b.) Irgendwo dazwischen - Sozial- und lebensraumorientierte Schulsozialarbeit
     Moderation: Svenja Lotze, Sozialpädagogische Fachaufsicht, Waldeck-Frankenberg

c.) Einzelfallhilfe und Vernetzung im Kinderschutz
     Moderation: Uwe Josuttis, Dipl. Sozialpädagoge, im NgG auch zuständig für Fragen des Kinder-
     schutzes

d.) Übergang Schule/Beruf - was kann Sozialarbeit hier leisten?
     Moderation: Dirk Nöding, Übergangsmanagement Stadt Kassel - Offene Schule Waldau

Der Workshop "Schulsozialarbeit an Grundschulen" begann mit einer großen Kennenlernrunde, die für uns inhaltlich sehr wichtig war, da sich hier schon abzeichnete, wie unterschiedlich die Sozialarbeit an Schulen in den Kreisen aufgestellt ist und wie unterschiedlich die Aufgabenschwerpunkte sind. In Kleingruppen setzte sich der Erfahrungsaustausch noch intensiver fort. Wir stellten fest, dass wir im WMK die einzigen sind, die projektorientiert arbeiten während andere fest an 2-3 Schulen tätig sind.

Es waren sich alle TeilnehmerInnen einig, dass eine Vernetzung sinnvoll und gewollt ist! Eine erste Liste mit konkreten Kooperationsmöglichkeiten von einer gemeinsamen Einarbeitung neuer Kollegen über die Diskussion aktueller "Wellen" bis zum Austausch über gelungene Projekte wurde erstellt.

Angela Starck und Birgit Bachmann, Januar 2019

 

Am 20. September ist WELTKINDERTAG und wir sind dabei! DU AUCH?

Wo? In Eschwege: Auf dem Schulhof der Struthschule in der Pontanistraße

Das Thema ist "Kinderrechte" und es finden viele Aktionen dazu statt: Es gibt eine Mal-Aktion auf dem Schulhof. Ihr könnt an einem Actionspiel teilnehmen, ein Grünes Klassenzimmer auf dem Schulhof gestalten und einen Roller- und Fahrradparcours befahren, wenn ihr ein eigenes Fahrzeug mitbringt.
Es wird eine Verpflegungsstation geben, wo Getränke und Knabbereien ausgegeben werden.
Zum Abschluss der Veranstaltung (ca. 16.30 Uhr) werden Ballons fliegen gelassen, auf denen Gedanken und Wünsche für die Kinderrechte notiert werden können.

September 2018

 

Kindersprechstunde an einer Schule

Ich sitze in der Bücherei und warte auf Kinder, die zu mir in die Kindersprechstunde kommen. Es klopft. Bereits letzte Woche hat sich bei mir Anna aus der 2. Klasse angemeldet. Seit über einer Woche wird sie von ihrem Klassenkameraden Phil geärgert...der Ranzen wird versteckt, sie wird beschimpft, es wird auf ihren Ranzen geschlagen, wenn sie ihn aufhat. Ein paar andere Jungs aus der Klasse machen mit. Es geht ihr nicht gut, sie kann sich nicht erklären, wieso sie das machen. Mit ihrer Klassenlehrerin hat sie nicht gesprochen. Ich hole den Klassenkameraden Phil dazu. In meinem Beisein sagt Anna ihm, wie es ihr geht und fragt nach, wieso er das überhaupt macht. Das Ganze ist dann recht schnell geklärt: er entschuldigt sich und will damit aufhören, sie zu ärgern. Er zeigt sich ehrlich überrascht darüber, wie es ihr geht.

Mai 2018