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Öffentliche Abschlussveranstaltung des Masterplan Jugend „Landei2020 - nichts für uns ohne uns“ am 10. Mai im E-Werk in Eschwege

Die “Jugend“ im Werra-Meißner-Kreis wurde in den vergangenen Jahren bei den verschiedenen Projekten zur Regionalentwicklung und der Bearbeitung unterschiedlicher Handlungsfelder und Themenschwerpunkte immer wieder mitgedacht, spielte aber nie die zentrale Rolle.

Mit dem Masterplan Jugend für den Werra-Meißner-Kreis hat sich das geändert: Seit der ersten Jugendkonferenz im März 2018 mit 100 Jugendlichen sind bei vielen weiteren Veranstaltungen, Umfragen und Interviews Jugendliche, Akteure aus der Jugendarbeit und weitere Experten zu Wort gekommen und haben Forderungen und Ideen entwickelt, um den Werra-Meißner-Kreis jugendgerechter zu machen. Zentrale Themen waren dabei Treffpunkte, Jugendkultur, Unterstützung vor Ort, Beteiligung, (Aus-)Bildung, Digitalisierung und Mobilität auf dem Land.

Der letzte große Meilenstein, um den Masterplan fertigstellen zu können, war die zweite kreisweite Jugendkonferenz am 22.03.2019. Dort unterzogen ca. 80 Jugendliche die bisherigen gebündelten Ergebnisse und Forderungen einem “Jugendcheck“. Jugendcheck heißt, dass die Ergebnisse und Forderungen mit Jugendlichen diskutiert, kritisch überprüft, erweitert und auch priorisiert wurden, bevor sie in den Masterplan einfließen.

Die drei wichtigsten Forderungen aus Jugendsicht waren dabei: 1. Jugendliche brauchen selbstgestaltbare Räume 2. Regelmäßiges Nachtbusangebot  am Wochenende 3. Kreisweite Jugend-App mit Infos zu Veranstaltungen und Mobilitätsangeboten.

Diese und alle weiteren Forderungen und zentralen Erkenntnisse für einen jugendgerechteren Werra-Meißner-Kreis werden am Freitag, 10.05.2019, von 18.00 bis 20.00 Uhr bei einer öffentlichen Veranstaltung im E-Werk in Eschwege vorgestellt. Dazu sind alle Interessierten, aber vor allem Jugendliche und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Sozialem, Verwaltung, etc. eingeladen.
Bei der Veranstaltung werden Jugendliche selbst ihre zentralen Forderungen aus den verschiedenen Themenfeldern vorstellen und mit Landrat Stefan Reuß, Bürgermeistern und Akteuren der Jugendarbeit diskutieren.

Mit der Erarbeitung des Masterplans liegt nur der erste Schritt - ein Strategiekonzept - vor. Dies bildet den Rahmen für die künftige jugendfreundliche Ausrichtung im Werra-Meißner-Kreis durch konkrete Projekte von, für und mit Jugendlichen.

Schon während des Erarbeitungsprozesses gab es Finanzmittel für die Umsetzung von Jugendprojekten, einerseits sogenannte Startprojekte, bei denen Jugendgruppen Finanzmittel für ihr Projekt erhalten haben. Zusätzlich stehen Finanzmittel aus dem bundesweiten Modellvorhaben Land(auf)Schwung zur Verfügung, um Jugendprojekte umzusetzen. Erste geförderte Jugendprojekte sind z.B. die Einrichtung von Hot Spots in Jugendräumen, Anschaffung von Licht- und Tontechnik für Konzerte, Renovierung von Jugendräumen und ein Musikfestival.

Gemeinsam mit dem Verein für Regionalentwicklung und unter Beteiligung vieler ‎weiterer Akteure aus der Jugendarbeit koordiniert die Jugendförderung des Werra-Meißner-Kreises den Masterplan ‎Jugend.‎ Kontakt und weitere Informationen zum Masterplan gibt es unter www.landei2020-wmk.de, bei der Jugendförderung Werra-Meißner-Kreis unter Tel. 05651 302-1451, jugendfoerderung@werra-meissner-kreis.de oder beim Verein für Regionalentwicklung e.V. unter Tel. 05651 70511 und info@vfr-werra-meissner.de.

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